kleines Zimmer als Büro einrichten
Ein Büro, ein Büro!!! In richtig und in echt! Und damit, endlich – Homeoffice adé

Arbeiten im Homeoffice bringt diverse Vorteile mit sich, für manche Menschen überwiegen ganz klar aber auch die Nachteile. Für meine Kundin zum Beispiel. Sie wollte endlich wieder richtige Büroluft schnuppern, geschäftige Leute um sich herum haben. Und nebenbei auch den Platz, den ihr Homeoffice für sich in Anspruch nahm, wieder ausschließlich zum Wohnen nutzen. Sie stiefelte also los, suchte und suchte und suchte… und fand. Ein sehr kleines Zimmer. Aber der Trend geht ohnehin zum kleinen Zimmer? Es nützt ja nichts. Schauen Sie hier, wie hervorragend man auch ein kleines Zimmer als Büro einrichten kann!

Zumal mit diesem Raum in einem Gemeinschaftsbüro die fast perfekte Situation gefunden war. Es fehlte lediglich die Behebung einiger Nachteile und natürlich: die richtige Einrichtung.

Zumal mit diesem Raum in einem Gemeinschaftsbüro die fast perfekte Situation gefunden war. Es fehlte lediglich die Behebung einiger Nachteile und natürlich: die richtige Einrichtung.

(Ich greife vor):

Inhaltsverzeichnis

  • Kleines Zimmer als Büro einrichten:
  • Wie war die Ausgangssituation?
  • Was sollte verändert werden?
  • Das Konzept
  • Die Umsetzung (im Schnelldurchlauf)
  • Besondere Highlights, einzelne Schritte oder auch… Problemlösungen (in ausführlicher!)

Voila –
Kleines Zimmer als Büro einrichten!

Da die gemeinschaftlichen Büroräume aus einer Wohnung hervorgegangen sind, galt es, nicht einfach nur einen Büroraum mit den üblichen Verdächtigen zu bestücken, sondern tatsächlich, ein kleines Zimmer als Büro einzurichten.

Dies aber passte insofern sogar ganz hervorragend, als dass meine Kundin ohnehin keinen Standard wollte. Denn auch wenn sie ihrer Arbeit nicht mehr länger im Homeoffice nachgehen wollte, sollte ihr Büro dennoch ein Stück weit die häusliche Gemütlichkeit ausstrahlen: Büroräume, die nach Büroräumen aussahen und auch nur annähernd nach grau kostümiert, waren ihr aus ihrer beruflichen Vergangenheit ein Graus. Einen Wohnraum als Büro einrichten zu können war damit die perfekte Basis.

Wir haben uns also zum einen auf diese Chance zum Nicht-Business-Look fokussiert, auf Wärme und Gemütlichkeit, und zum anderen natürlich immer noch darauf, dass hier ein wirklich kleines Zimmer als Büro einzurichten war, also auf maximale Flexibilität für variable Raumgestaltung.

Wie war die Ausgangssituation? ||| Was war das Problem?

Die Ausgangssituation war schlicht. Beziehungsweise sagen die einen schlicht, meine Kundin sagte langweilig.

Ansonsten gab es diverse Nachteile: wenig Platz, ein fest in der Wand verbautes Regal/eine fest angeklebte Pinnwand, kein Stauraum/keinen Keller und die Tür zum Büro war aus Glas und damit sehr schalldurchlässig. Doch diese Nachteile waren ein Klacks gegen die lange Suche nach geeigneten Räumen (München, Innenstadt). Vor allem auch, weil gegen alle etwas unternommen werden konnte.

Was sollte verändert werden? ||| Welche Kriterien sollte der Raum erfüllen?

An alleroberster Stelle stand, eine Business-Umgebung zu schaffen, die nicht nach Business-Umgebung aussieht. Das konnte gar nicht oft genug erwähnt werden. Der Raum sollte sowohl der Persönlichkeit seiner neuen Bewohnerin entsprechen als auch ihrer Marke: Wiebke Schulz. Im Gunde bestand da (in meinen Augen) gar kein großer Unterschied – die Persönlichkeit ist die Marke! Aber nur, weil aus zweien eins wird, ist die Sache ja nicht leichter.

Das Konzept:

Möchte man ein kleines Zimmer als Büro einrichten, stellt sich zunächst die Frage, was der Raum alles sein- bzw was genau in ihm passieren soll. Hier sollten sowohl Coachings mit Klienten stattfinden, aber auch ganz normale konzentrierte Arbeitstage am Schreibtisch. Weiterhin gab es einen Berg an Unterlagen/Büromaterial/Technik, der untergebracht werden musste.

Es galt also, mit der Einrichtung sowohl den richtigen Mix aus geschützter Atmosphäre (für die Coachings) und aus nicht zu viel Schuschu (für das konzentrierte Schreibtischarbeiten) zu konzipieren, gleichzeitig sparsam in der Möblierung zu sein (kleines Zimmer) und ebenso Stauraum zu generieren. Das richtige Mäntelchen zur Überdeckung des Business-Looks erreichten wir mit fast ausschließlich Möbeln aus dem schönen Midcentury. Praktischerwiese auch alle etwas filigraner und damit perfekt für Räume von geringer Größe. So war also unser Konzept:

  • Flexibel flexibel flexibel
  • In dem großzügigen Flur werden Seminarunterlagen, sonstige Dinge und ausreichend Sektvorräte gelagert
  • (Weiße Schränke vor weißer Wand sorgen für maximale Unauffälligkeit)
  • Dazu Aufstellen einer stilvollen Kommode mit ebenso stilvollem Flyer- und Postkartenständer im Eingangsbereich
  • Auch ansonsten schlaue Möbelstellung zur Vereinbarung von geschützter Coaching-Atmosphäre und Büro-Charakter
  • Ein Sofa und ein Sessel in kleinraumtauglich bekommen a) Filzgleiter und b) ein Tischchen mit Rollen zur Seite gestellt
  • (So kann die Sitzgruppe jederzeit einfach und schnell ihre Position im Raum verändern)
  • Die Glastürsituation mit der dazugehörigen Geräuschempfindlichkeit wird durch einen schallabsorbierenden Vorhang gelöst, der bei Bedarf zugezogen werden kann
  • (Dahinter kann man dann gleich auch das Flipchart verstecken!)
  • Auch schmale Metallbänder mit Magneten statt fest angebrachter Whiteboards nehmen die Normalesbürohaftigkeit
  • Die Farben: ein helles grau, weiß
  • Und viele Farbtupfer, denn: auch Frau Schulz ist bunt. Sehr sogar!
  • Eine Wand bekommt eine Mustertapete, die zwar auffällt, aber nicht zu unruhig wirkt

Die Umsetzung:

  • Bürogemeinschaft nach Platz im Flur gefragt, Platz im Flur bekommen
  • Pinnwand abgezusselt, Büro gemalert, Wand tapeziert, Leuchten getauscht
  • Sofa und Sessel bekommen ein Makeover vom Polsterer (wie hier, wie schön!)
  • Schreibtisch und Tischchen bekommen neuen Glanz
  • Alles aufgestellt, angebracht, eingeräumt, fertig
  • Alles eingeräumt, fertig? Mitnichten – besondere Highlights werden natürlich separat aufgeführt!

Besondere Highlights bzw auch… Problemlösungen!

Ein Schreibtisch als Prophezeihung

Hier habe ich für meine Kundin ein kleines Zimmer als Büro eingerichtet, im Bild zu sehen ist ein Schreibtisch. Mit der Inhaberin höchstpersönlich und einer wunderbaren Geschichte, denn er stand seit Jahren bei meiner Kundin im Keller um auf seinen Einsatz in seinem ersten richtigen Büro zu warten. Eine Visualisierung ihrer Selbstständigkeit.

Der Schreibtisch tauchte eines Tages bei Ebay auf und befand sich eigentlich viel zu weit weg, aber: der musste es sein! Denn dieser Schreibtisch, soviel stand fest, sollte der Schreibtisch der Freiheit sein. Jawohl!

So wurde er also in einer nächtlichen Hauruck-Aktion von Köln nach München geholt und stand fortan bei Frau Schulz im Wohnzimmer. Zwei Jahre lang. Und jeden Tag hielt er ihr ihren Traum zur Selbstständigkeit vor Augen. Und auch wenn der Weg dorthin schon viel früher begann –
der Schreibtisch war gewissermaßen der greifbare, visualisierte Grundstein.

Netterweise passte er nicht nur hervorragend zu dem Holzfußboden, sondern hatte als witzige Besonderheit eine offene Rückwand. Diese sollte natürlich unbedingt in den Raum zeigen. Erstens vergab man so nicht allen Regalplatz als weitere Bücherstellmöglichkeit und zweitens können die Kunden/Klienten sich schon prima von schlauen Buchtiteln inspirieren lassen, während Frau Schulz die Getränke herbeiholt.

Wohin mit den Büromaterialen und… ein kleiner Exkurs zu Nachhaltigkeit

Hier habe ich für meine Kundin ein kleines Zimmer als Büro eingerichtet. Im Bild zu sehen sind gleichzeitig eine unauffällige Stauraummöglichkeit aus weißen Ikea-Pax-Schränken in Kombination mit einer sehr schicken Stauraumvariante, einem 60er-Jahre-Schränkchen, ein wunderschönes Duo.

Eine unauffällige Stauraummöglichkeit aus schlichtem weißen Schränken in Kombination mit einer schicken Mid-Century-Kommode bietet a) ausreichend Platz und trifft b) genau den Ton dieses Büros.

Und btw…. Nicht nur die Kommode, fast alles in diesem Büro haben wir bei Ebay oder Ebay-Kleinanzeigen erstöbert oder es wurde im Keller aufbewahrt für einen späteren Moment der Momente. Nicht primär wegen eventueller Sparmaßnahmen, sondern weil der persönliche Geschmack der Kundin in Richtung Mid-Century geht und Originale eben einfach Originale sind.

Schnelle Raumverwandlungen 1

Ein kleines Zimmer als Büro einrichten? Flexible Möbel sind Trumpf. Hier haben wir ein Sofa und einen Sessel mit Filzgleitern bestückt, den Teewagen mit Rollen, das Flipchart lässt sich hinter dem Schallschutzvorhang verstecken - so lässt sich im Handumdrehen eine geschützte Atmosphäre für Coaching-Situationen herstellen.

Das Sofa und der Sessel bekamen neben einen neuem Bezug (in origninaler Struktur und Farbgebung) Filzgleiter unter ihre Füße, das Tischchen bekam Rollen und so kann man nach Belieben die geeignete Sitzgruppen-Atmosphäre für jede Situation herstellen.

Da die Tür zum Büro aus Glas und sehr geräuschedurchlässig ist, haben wir über dieser einen schallabsorbierenden Vorhang montiert, in Wandfarbe, versteht sich, der bei Bedarf (Privatsphäre) zugezogen werden kann. Und dahinter kann man dann auch gleich prima das Flipchart verstecken.

Schnelle Raumverwandlungen 2

Weiße Magnetstreifen, an einer hellgrauen Wand angebracht.

Flexible Mittel sind Trumpf.
Hier haben wir zB Magnetstreifen statt Whiteboards an der Wand angebracht.

So lassen sich im Handumdrehen alle Gedanken und Impulse, die man zum Brainstormen groß und breit vor sich haben möchte, bei Bedarf zusammenrollen und hinter das Sofa stellen. Man bewahrt also mit diesem kleinen Handgriff nicht nur seine Geschäftsgeheimnisse, sondern stellt damit auch sofort eine gemütlichere und ablenkungsfreie Atmosphäre für seine
Coaching-Klienten her.

Der rosa Elefant im Raum

Auf einer Wand mit Papageientapete in Sepiatönen hängt ein gerahmtes Bild mit einem rosa Elefanten.

Der rosa Elefant ist nicht nur besonders schön (im Zusammenspiel mit dieser tollen Tapete, mit dem farblichen Kontrast und auch dem umgekehrten Größenverhältnis zu seinen Freunden, den Papageien), er hat auch eine besondere Bedeutung.

Für Coaches sowieso –
(„der Elefant im Raum“)
(„Denken Sie nicht an den rosa Elefanten!“), aber auch für meine Kundin im Speziellen. Vielleicht erzählt sie das in einem Gastbeitrag hier irgendwann mal selbst, deswegen mag ich mal lieber nicht vorgreifen.

Wollen auch Sie sich ein kleines Zimmer als Büro einrichten? Oder generell ein Büro?

Auf dass es künftig auch bei Ihnen ganz wunderbar unbürokratisch zugeht!
Gemeinsam mit Ihnen erschaffe ich Ihre neue Arbeitszufriedenheit.
Beratend ||| Planend ||| Umsetzend. Was brauchen Sie?

Wollen auch Sie sich ein kleines Zimmer als Büro einrichten? Oder generell ein Büro?

Gemeinsam mit Ihnen erschaffe ich Ihre neue Arbeitszufriedenheit. Beratend ||| Planend ||| Umsetzend. Was brauchen Sie, damit es künftig auch bei Ihnen ganz wunderbar unbürokratisch zugeht?